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Rado mit Platz 3 bei den German OpenEs war still geworden um den Wächtersbacher Ju-Jutsuka. Wurde Rado Mollenhauer doch im Sommer 2017 noch Deutscher Meister und stand in der unmittelbaren Vorbereitung auf die alle vier Jahre stattfindenden World Games. Ein Trainingskampf beendete schlagartig die Pläne des 31-Jährigen. Eine schwere Knieverletzung forderte eine Operation und eine lang andauernde Reha.

Doch Mollenhauer ließ sich nicht unterkriegen und arbeitete sich Stück für Stück wieder zurück auf die Matte. Physiotherapeutin Johanna Langer begleitete ihn in dieser Trainingsphase und wurde gemeinsam neben den Trainern zur wichtigen Ansprechpartnerin, wenn es den nächsten Schritt zu planen galt.

An diesem ersten Oktoberwochenende kam es nun zur Generalprobe. Die internationale German Open in Gelsenkirchen hatte Mollenhauer bereits mehrfach gewonnen. In diesem Jahr stellte sie an ihn und seine Betreuer andere Aufgaben. Wie wird sich Rado nach dieser langen Zwangspause positionieren, wird die Verletzung und das Implantat ein Hemmnis darstellen?

Rado beantwortete diese Fragen nach drei harten Kämpfen mit der Bronzemedaille und ließ keine Zweifel offen. „Erstaunlicher Weise konnte sich Rado im Judobereich sogar zum Vorjahr verbessern! Im Schlagbereich fehlten jedoch oft einige Zentimeter im Distanzverhalten. Das Schlagen war immer Rados Stärke und ich bin mir sicher, dass wir diese Defizite durch kleinere Trainingsumstellungen schnell in den Griff bekommen.“ So die Trainer Müller, Kauer und Wolf.

Ende November steht die Weltmeisterschaft im schwedischen Malmö an und die Chancen stehen gut, dass wieder ein Wächtersbacher Athlet die Deutschen Farben vertritt.

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